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In unserer Landschaft sind die natürlichen Brutmöglichkeiten für unsere heimischen Singvögel sehr eingeschränkt. Dies bedroht in hohem Maße ihren Bestand und gefährdet zudem die Flora durch verstärkten Befall von Schadinsekten. So sind denn „künstliche" Nisthilfen dringend notwendig für den Erhalt und die Stabilisierung der Bestände und ein ökologisches Gleichgewicht. Im hobbymäßig betriebenen Gartenbau ist die Ansiedlung von höhlen- und nischenbrütenden Singvögeln mit Nisthilfen eine wirkungsvolle Maßnahme, dem Überhandnehmen von Schadinsekten und -Raupen entgegen zu wirken. So kann der ökologisch problematische Einsatz von Insektiziden (Insektengiften) vermeiden werden. Das ist übrigens im professionellen Obstbau und der Forstwirtschaft immer häufiger geübte Praxis. Nistkästen sind allerdings nur dann sinnvoll, wenn den Vögeln und ihrer jungen Brut auch die richtige Nahrung – Insekten vor allem - zur Verfügung steht. Leider ist dies gerade bei unseren am meisten bedrohten Nistkästenbewohnern nicht der Fall. Noch immer werden in vielen Haus- und Kleingärten die sogenannte Schadinsekten mit der Giftspritze angegangen. So gehen die mit den vergiftete Insekten gefütterten Jungvögel elend zugrunde oder verhungern, weil bereits ihr Eltern vergiftet wurden. Bauplan für Höhlenbrüter hier Bauplan für Nischenbrüter hier
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Nisthilfen